Kirchen in Rom

Rom gilt als die Wiege des christlichen Glaubens und in der Vatikanstadt im Herzen der City befindet sich der Sitz des Papstes. Entsprechend groß ist die Anzahl der Kirchen in der italienischen Hauptstadt.

Kirchen in Rom

Kirchen in Rom - Als Bischofskirche von Rom ist die Lateranbasilika die ranghöchste Kathedrale der katholischen Kirche

Papstbasiliken: Ranghöchste Gotteshäuser der katholischen Kirche

Kirchen in Rom

Die Papstbasiliken (Basilicae Maiores) sind für Gläubige aufgrund ihrer enormen religiösen Bedeutung die wichtigsten Gotteshäuser der römisch-katholischen Kirche. Sechs dieser Kirchen gibt es weltweit, allein vier stehen in Rom. Der Petersdom im Vatikan ist zwar die größte Papstbasilika, belegt bezogen auf die Bedeutung jedoch nur den zweiten Rang. Die ranghöchste Basilika ist die Lateranbasilika San Giovanni in Laterano. Der römische Kaiser Konstantin ließ die Kirche im 4. Jahrhundert n. Chr. als Hauptkirche Roms errichten. Bis zum 19. Jahrhundert war sie Krönungskirche der Päpste. Das barocke Aussehen erhielt die Lateranbasilika im 17. Jahrhundert.

Kirchen in Rom

Die dritte Papstbasilika im Stadtzentrum Roms trägt den Namen Sankt Paul vor den Mauern. Das Gotteshaus wurde im 4. Jahrhundert über dem Grabmal des heiligen Apostels Paulus errichtet. Sie steht an der Straße nach Ostia und wurde nach einem Brand im Jahr 1823 erneuert. Santa Maria Maggiore ist die vierte Papstbasilika. Das Gotteshaus stammt aus der ersten Hälfte des 5. Jahrhunderts und verfügt über einen nahezu vollständig erhaltenen frühchristlichen Mosaikschmuck.

Pilgerkirchen in Rom

Seit der Anerkennung des christlichen Glaubens als offizielle Religion im 4. Jahrhundert n. Chr. zieht es Pilger in die "Ewige Stadt" am Tiber. Der Besuch der sieben Pilgerkirchen gehört zum offiziellen Programm aller Pilger. Sie sind innerhalb eines Tages zu Fuß erreichbar. Neben den vier Papstbasiliken zählen drei weitere Gotteshäuser zu den Pilgerkirchen Roms.

San Lorenzo fuori le mura beherbergt das Grab des heiligen Laurentius und stammt aus dem 4. Jahrhundert. Die Basilica Santa Croce in Gerusalemme liegt unmittelbar an der Aurelianischen Mauer und war bis zum 16. Jahrhundert der religiöse Mittelpunkt eines Kartäuserklosters. In dem Gotteshaus werden verschiedene Reliquien aus dem Umfeld der Kreuzigung Jesu aufbewahrt. Die Kirche Sankt Sebastian vor den Mauern erhebt sich direkt über dem Grabmal des Märtyrers Sebastian an der Via Appia Antica. Unter dem Kirchengebäude erstrecken sich die Sebastian-Katakomben, die Sie in Ihrem Urlaub in einer Ferienwohnung in Rom besichtigen können.

Frühchristliche Kirchen in Rom

Neben den sieben Pilgerkirchen gibt es im Stadtzentrum von Rom eine Reihe weiterer frühchristlicher Kirchen. Die Bekannteste ist das Pantheon. Das antike Bauwerk wurde im 2. Jahrhundert als heidnischer Tempel erbaut und ab dem frühen 7. Jahrhundert als christliche Kirche genutzt.

Unweit vom Kolosseum erhebt sich die Basilika San Pietro in Vincoli. Sie beherbergt eine außergewöhnliche Reliquie, die unter dem Altar aufbewahrt wird. Alten Überlieferungen zufolge soll es sich dabei um die Ketten handeln, mit denen der Apostel Petrus gefesselt worden sein soll. Der Kirchenbau wurde im 5. Jahrhundert auf den Grundmauern einer römischen Villa errichtet. Eine wertvolle Skulptur im Innenraum des Gotteshauses ist Michelangelos Statue des Moses.

Östlich des Kolosseums steht die Basilika San Clemente, die dem Märtyrer Clemens I. geweiht ist. Er war von 88 bis 97 n. Chr. Bischof von Rom und gilt als zweiter oder dritter Nachfolger des Apostels Petrus. Der ursprüngliche Bau stammte aus dem 4. Jahrhundert, wurde jedoch bei einem Normannenüberfall im Jahr 1084 schwer beschädigt. Im 12. Jahrhundert entstand der Neubau auf den antiken Grundmauern. Lediglich die Chorschranken entstammen dem Vorgängerbau. Zu den Besonderheiten dieser Basilika in Rom gehört die Tatsache, dass Besucher zu den Ausgrabungen des frühchristlichen Gotteshauses hinabsteigen können.

Barocke und Renaissance-Kirchen in Rom

An der Piazza del Popolo erhebt sich die Renaissance-Kirche Santa Maria del Popolo. Unbestätigten Überlieferungen zufolge soll sich das Gotteshaus an dem Ort erheben, an dem der römische Kaiser Nero starb. Hauptattraktionen sind die Kunstwerke im Inneren, die größtenteils Bernini und Caravaggio schufen. Einst war die Kirche der religiöse Mittelpunkt eines ehemaligen Augustinerklosters in der Nachbarschaft.

Als Mutterkirche des Jesuitenordens gilt die Jesukirche Il Gesù. Der Kirchenbau steht exemplarisch für die Baukunst während des Barocks und diente zahlreichen weiteren Kirchenbauten in dieser Epoche als Vorbild. Eingeweiht wurde die Jesukirche im Jahr 1584. Prunkstück im Inneren ist der Altarschmuck mit einer von Engeln getragenen Weltkugel aus Lapislazuli.

Die unspektakuläre Fassade der Kirche Sant’Andrea al Quirinale täuscht über die eindrucksvolle Gestaltung des Innenraums hinweg. Das Gotteshaus entstand zwischen 1658 und 1671 und wurde vom damaligen Stararchitekten Bernini entworfen. Die Kirche ist ein barockes Juwel und verfügt über einen ovalen Innenraum. Bernini kombinierte verschiedene Kunstelemente miteinander, die sich in ihrem Zusammenwirken zu einem einzigartigen Ensemble zusammenfügen.

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